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The Adventures of Sherlock Holmes

A. Conan Doyle


Kritische Geschichte der Religionsideen des Alten Testaments

by Carl Peter W. Gramberg

Excerpt:

strebten, durch stets zunehmende Heiligkeit des Sinnes und Wandeis vor Gott Vorbilder ihrer Gemeinden zu seyn. Wenn evangelische Prediger das nicht sind, — so entelireq sie ihren Beruf; aber Römischen Priestern mangelt darum noch nichts, wenn sie auch in allen Stücken Alexander dem Sechsten ähnlich sind: nur müssen sie besser als er den guten Schein bewahren, weil sie sonst ihr Ansehn bey allen noch nicht ganz verdorbenen Laien verlieren.

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Hierarchie; doch glaubten wir ihn der Deutlichkeit wegen auf dem Titel mit nennen zu müssen. Man wird es demnach auch begreiflich finden, dass wir die Entwickelung desselben im A. T. nur so weit verfolgen mochten, bis er zur Vollendung gelangt ist, und aus den darüber hinausliegenden Apokryphen nur die interessanteren Stellen des ersten Buchs der Makkabäer, nur bey einem Punkte aber überdies etwas aus dem Buche Judith mittheilen. \

Indem wir, wie in-der Vorrede gesagt ist, durch unsre kritisch-historische Darstellung dieses Gegenstandes hoffen, die von uns aufgestellte Classification der Bücher des A. T. nach den relativen Perioden ihrer Abfassungszeit zu rechtfertigen, setzen wir uns allerdings dem uns schon früher von Herrn D. v. C. geinachten Vorwurf aus: »dass wir vor dem Schlüsse der Untersuchung schon Partey ergreifen. « Wir halten das indess für unvermeidlich; denn wer einen wissenschaftlichen Gegenstand so weit durchdacht hat, dass er es wagt, seine Ansicht davon durch den Druck bekannt zu machen, muss ja wohl so weit darüber mit sich einig geworden seyn, dass er dieser seiner Ansicht völlig gewiss ist, — bis man ihn etwa durch Widerlegung eines Bessern belehrt. Dann aber thut er unseres Erachtens dem Leser einen wesentlichen Dienst damit, wenn er seine Ansicht von vorn herein deutlich darlegt, ja man kann es als seine Pflicht ansehn, dass er dem Leser die Mühe erspare, welche ihm selbst Combiniren, Aufstellen, Verwerfen und endliches Ausbilden des Ganzen verursacht hat. Indem wir nun in Hinsicht jener chronologischen Classification der Bücher des A. T. Partey zu ergreifen uns gedrungen fühlen, bekennen wir zugleich offen, dass wir die ganze Abhandlung hindurch keinen der wichtigeren Züge unbemerkt vorüberlassen werden, welcher dazu dienen kann, den Irrthum des sonst von uns hoch verehrten Hrn. Prof. Dr. Rosenmüller in Leipzig zu widerlegen, der auf eine uns höchst unerwartete "Weise sich darin dargelegt hat, dass Er in seiner neuesten (dritten) Ausgabe der Schollen zum Pcntateuch zu der alten, wie wir hofften von Vater und de Wette längst antiquirten Hypothese zurückgekehrt ist: » Der ganze Pentateuch, wenige spätere Interpolationen ausgenommen, sey so, wie wir ihn jetzt haben, von Mose verfasst. « Wäre dies nämlich der Fall, so könnte es gar keine kritische Geschichte der Hierarchie der

Israeliten geben, sondern an der Spitze aller Geschichte dieses "Volks stände dann das schon im Pentateuch völlig ausgebildete System der Hierarchie fertig da, ohne dass man begriffe, wie es geworden sey. Es wird sich indess zeigen, dass dadurch die ganze, übrige Geschichte der Israeliten, in der wir die Hierarchie sich wirklich erst allinälig ausbilden sehen, unverständlich werden würde, und dass kein anderer Ausweg bleibt, als die Mosaischen Bücher sämmtlich für Schriften zu erklären, die lange nach Mose's Zeit, und zwar in nicht unbedeutenden Zwischenräumen verfasst worden sind. Über der, jedoch ganz ruhigen und friedlichen Polemik gegen jene Hypothese, sollen indess anderweitige Züge, welche nicht zu weit vom Hauptzweck entfernen, nicht vernachlässigt werden; insiesondere wird sich manch Mal eine Bemerkung über die Analogie zwischen der Hebräischen und Römischen Hierarchie und über das, was in beyden der vernunftmässigen Religion Jesu widerstreitet, aufdrängen, —Bemerkungen, welche gewiss für jeden evangelischen Theologen in unserer Zeit Interesse haben, und das des Vf.s seit Jahren aufs lebhafteste in Anspruch nehmen.

CAP. I. HEILIGTHÜMER.

§. 1. Übersicht.


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